Zu Beginn einer Existenzgründung steht immer die Geschäftsidee. Die passende Geschäftsidee zu finden, ist meist nicht leicht. Nur wenige Gründer starten mit einer völlig neuen Idee. Die meisten Gründer übernehmen eine bereits bestehende Idee und kopieren diese ggf. auf andere Zielgruppen, andere Zielmärkte oder eben in direkter Konkurrenz zu bestehenden Angeboten. Grundsätzlich sollte dabei erst einmal die Branche für die Existenzgründung eingeschränkt werden:

Für die Unterteilung der Branchen gibt es verschiedene Ansätze. Die übliche Unterscheidung erfolgt in Baugewerbe, Bauplanung, Designbranche, Einzelhandel, Ernährungsgewerbe, Erziehung und Unterricht,  Gastronomie, Gesundheitswesen, Grosshandel, Informationsbranche, IT und Multimedia, Kfz-Branche, Kunst und Kultur, sonstige Gewerbe, sonstiges Handwerk und Sportbranche. Innerhalb dieser Branchen gibt es dann wiederum jeweils 10-15 verschiedene Möglichkeiten einer Existenzgründung, also beispielsweise im Baugewerbe als Bodenleger usw..

Hat man sich für die geeigente Geschäftsidee entschieden, ist bei vielen Gründern bereits der nächste Schritt die Frage nach dem geeigneten Förderprogramm und damit verbunden auch die Notwendigkeit von einem Businessplan für die Existenzgründung. Bezüglich dem Förderprogramm sind aktuell sicher die interessantesten Alternativen der Gründungszuschuss für ALG1 Bezieher oder das Einstiegsgeld für ALG2 Bezieher. Beide Förderprogramme werden über die Arbeitsagentur bzw. die Jobcenter beantragt und unterstützen die Existenzgründung durch einen mtl. Zuschuss von 9 Monaten (Gründungszuschuss) bis 24 Monaten (Einstiegsgeld). Wenn für die Existenzgründung, über die mtl. Zuschüsse hinaus, auch noch Finanzierungsbedarf besteht, kommen dann diverse geförderterte, oder auch nicht geförderte, Finanzierungsvarianten in Frage. Dies betrifft aber nur ca. 5% aller Existenzgründungen, weshalb das Thema an dieser Stelle nicht behandelt wird.

Für diese Förderprogramme ist nun bei fast jedem Gründungsvorhaben ein Businessplan notwendig, in welchem Angaben zur Unternehmensform, zum Markt, zum Standort, zum Marketing, zu den Wettbewerbern, zur Preisbildung, zum Personal, zur Kalkulation und ähnlichen Gründungsfaktoren gemacht werden müssen. Dieser Businessplan sollte bei den Förderprogrammen der Arbeitsagentur einen Umfang von max. 8-12 Seiten haben und bei einer Bankfinanzierung ggf. auch mehr, entsprechend wie erklärungsbedürftig das Gründungsvorhaben ist.

Bei der Businessplan Erstellung kann man natürlich komplett bei 0 anfangen oder man nutzt ggf. eine passende Businessplan Vorlage bzw. ein Businessplan Tool. Ggf. kann man sich auch Unterstützung bei der Businessplanerstellung holen, mitterweile gibt es da deutschlandweit diverse Beratungsunternehmen. Wichtig ist dabei aber, dass der Businessplaninhalt immer noch von Ihnen zugearbeitet und verstanden wird. Wenn Sie nach dem Motto “meinen Businessplan schreibt mein Berater, keine Ahnung was da drin steht”, an die Sache rangehen, dann haben Sie es sicherlich schwer am Markt zu überleben.




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