Autoleasing
Der Name Leasing stammt aus dem englischen (to lease: mieten, pachten) und meint die Nutzungsüberlassung eines Objektes auf einen festen Zeitraum gegen Entgelt. Eine besondere Ausprägung vom Leasing stellt das Auto-Leasing dar.
Kfz-Leasing ist steuerlich für Unternehmen von Vorteil, aber auch immer mehr Privatmenschen entscheiden sich ihr Auto zu leasen anstelle es käuflich zu erwerben. Beim Leasing zahlt man mit den Leasingraten einzig den Gebrach der Fahrzeuge. Es wird kein Kapital ausgegeben und man erhält sich Reserven für andere Anschaffungen.
Bevor der Kunde sich jedoch für einen Leasingvertrag entschliesst, sollte man sich im Vorwege Gedanken über die richtige Art des Vertrages machen. Hierbei wird zwischen zwei Vertragsarten getrennt.
Zum einen gibt es den Kilometervertrag, bei dem der entscheidende Fakt ist, dass der PKW zum Ende der Leasing-Laufzeit an die Leasinggesellschaft zurückgegeben wird. Nach der Rückgabe des PKWs werden mit dem Kunden lediglich die Mehr-KM beziehungsweise die Minder-Kilometer verrechnet und alle Beschädigungen, die nicht der normalen Nutzung entsprechen.
Die zweite Variante ist der Vertrag mit Restwertausgleich. Beim Restwertvertrag ist die entscheidende Besonderheit, dass der Kunden das RW-Risiko hat. Dies heisst, dass der Restwert für den Kunden schon bei Abschluss des Vertrages klar ist. Sollte nach dem Verkauf des PKWs am Vertragsende Restwertdifferenzen entstehen, wird diese mit dem Kunden abgerechnet. Mindererlöse gehen 100 prozentig zu Lasten des Leasingnehmers, an Mehrerlösen wird er zu 75 Prozent beteiligt.
Für den Leasingnehmer ist es aus diesem Grund ausgesprochen relevant, sich beim Abschluss des Vertrages für die richtige Variante des Vertrages zu entscheiden, damit es am Ende kein schlimmes erwachen gibt.
