Seit 1950 begeistert sie die Massen - die Rennserie der Fédération de Automobile. Der Automobildachverband, der der Einfachheit halber FIA abgekürzt wird, startete im Jahr 1950 diese Formel-Serie, die bis auf wenige Ausnahmen weltweit Begeisterung findet. Wenn die Rennfahrer mit ihren Super-Boliden aus den Garagen kommen, um bis zu drei Stunden rasante Unterhaltung zu bieten, werden auf der ganzen Welt die Fernseher angeschaltet. Der Name Formel 1 bezeichnet anders als oft angenommen nicht die Rennserie selbst, sondern das Regelwerk, welches alle Vorgaben und Regeln für die Rennen, von denen in diesem Jahr 17 Stück von den Fahrern zu fahren sind, vorschreibt. In den 17 Rennen, die als Weltmeisterschaft ausgetragen werden und auf allen Kontinenten stattfinden, treten jeweils zwei Fahrer pro Rennstall in Konkurrenz zu den Fahrern der anderen Teams und teilweise auch untereinander, um am Ende der Saison den heiß begehrten Weltmeistertitel in den Händen zu halten. Seit 1958 wird in jeder Rennsaison neben der Fahrerweltmeisterschaft auch die der Konstrukteure ausgetragen. Durch den Gewinn einer Weltmeisterschaft kann ein Konstrukteur sein Ansehen erheblich steigern und somit die Verkaufszahlen seiner Straßenfahrzeuge erhöhen. Je mehr Fahrzeuge den Betrieb verlassen und in Fertiggaragen von Privatkunden stehen, desto mehr Geld verdient der Konstrukteur, das er anteilig wieder in Werbung in Form seines F1-Teams fließen lassen kann. Zu den bekanntesten Rennställen der Formel 1 gehören die überaus erfolgreichen Teams Ferrari, McLaren, Williams, Benetton und Jordan. Zu den historisch bedeutsamsten Fahrern gehören der Deutsche Michael Schumacher, der fast jeden Fahrerrekord inne hält, den man erreichen kann, Alain Prost, Ayrton Senna und Juan Manuel Fangio. Diese Fahrer gehören zu jenen Typen, die dafür sorgen, dass Menschen ihre Autos in die Fertiggarage fahren, wenn sie ihres aus der Garage holen und zum Angriff auf die Punkte blasen.




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