Der Anteil von Rauchern in bildungsnahen Schichten ist deutlich niedriger als in bildungsfernen Schichten und die Weltgesundheitsorganisation berichtete 2004, dass in China unter Menschen ohne Schulbildung siebenmal häufiger Raucher zu finden sind als unter Menschen mit Hochschulabschluss. In Deutschland liegt laut einer Studie von des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg der Raucheranteil unter Männern mit einem Einkommen von weniger als 730 Euro im Monat bei 43% und bei Männern mit einem Einkommen oberhalb dieser Schwelle liegt der Anteil nur bei gut 23%. Außerdem sagt die Studien aus, das Personen, die einfache, angelernte Tätigkeiten ausüben, etwa 50% rauchen und der Anteil der Raucher in der Gruppe der Ärzte sowie Gymnasial- und Hochschullehrer liegt dagegen bei nur knappen 15%.

In der Gruppe von 18 und 19 jährigen mit Hauptschulabschluss liegt der Anteil der Raucher die Rauchen sogar bei 64% und bei gleichaltrigen Abiturienten beträgt der Anteil lediglich nur 39%. Dieses Bild wird von einer neueren Erhebung des Statistischen Bundesamts von 2006 bestätigt, denn auch bei Menschen mit einem Abschluss an einer Universität liegt der Raucheranteil bei nur 16%. Insgesamt kann man sagen, das in Deutschland 37% der Personen der Unterschicht, 33% in der Mittelschicht und 28% in der Oberschicht rauchen. Gerade die finanzielle Belastung für Raucher, die mehr als eine Schachtel Zigaretten täglich rauchen, betrug im Jahr 2004 ganze 1.300 Euro pro Jahr und der relative Anteil an Ausgaben für Tabakwaren ist in finanziell sehr schwachen Haushalten größer als in finanziell starken Haushalten. Gerade in einkommensschwachen Gruppen und besonders bei Alleinerziehenden kann dieser Anteil bei 10 bis 20% des verfügbaren Einkommens liegen. Vorteile von Nichtrauchern gibt es sehr viele.




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