Als es noch kein elektrisches Licht gab, hat der Mensch zur Bewältigung seines Tagesablaufes die hellen Stunden des Tages genutzt. Man stand mit dem Aufgang der Sonne auf und arbeitete in der Regel bis zum Untergang der Sonne im Freien. Das mögen harte Zeiten gewesen sein, aber die Menschen waren damals einfach gesünder, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: sie waren den ganzen Tag an der frischen Luft und wurden ausreichend vom Licht der Sonne bestrahlt. Heute ist das anders. Wir sitzen den ganzen Tag im Büro, es fehlt uns nicht nur an Bewegung, sondern auch an natürlichem Licht. Den Bewegungsmangel gleichen viele Menschen aus durch joggen oder regelmäßigen Sport, aber wie entscheidend das Tageslicht für die eigene Befindlichkeit ist, weiß kaum jemand. Wir sind den ganzen Tag künstlichem Licht aufgesetzt. Unsere Abende verbringen wir auch nicht mehr wie unsere Vorfahren auf der Sitzbank vor unseren Häusern, sondern wieder ein einem geschlossenem Raum: In unseren Wohnzimmern, auf dem Sofa, vor dem Fernseher. Wir lassen uns also den ganzen Tag und einen großen Teil des Abends mit künstlichem Licht bestrahlen, setzen uns dem Elektrosmog aus und schaffen keinen Ausgleich. Hier lohnt es sich, mal über einen Austausch der Leuchtmittel nachzudenken. Vollspektrum-Tageslichtlampen sorgen nämlich für den Ausgleich, denn an unserem beruflichen Alltag können wir selbstverständlich wenig ändern. Und wenn es abends kalt und dunkel ist, wäre ein draußen sitzen natürlich auch sinnlos. Vollspektrum-Tageslichtlampen sind aber dem natürlichen Sonnenlicht nachempfunden und das Licht entspricht dem Farbspektrum der Sonne. Die Bestrahlung durch dieses Licht dringt ins Auge vor, die Netzhaut sendet Signale zur Hormonproduktion an das Gehirn, und dieses beginnt damit, Serotonin zu produzieren, das so genannte Glückshormon. Viele Menschen fühlen sich bereits kurz nach dem Umsteigen von normalen Glühbirnen auf Vollspektrum-Tageslichtlampen deutlich ausgeglichener und glücklicher, schlafen besser und empfinden ihren Gesamtzustand als sehr gut. Im Sommer mag es genügen, mal ein paar Stunden nach Feierabend auf dem Balkon oder im Garten zu sitzen – da sind die Sonnenstrahlen intensiv genug, dass sie den Mangel, der tagsüber während der Berufstätigkeit entsteht ausgleichen können. Aber im Winter muss dieser Mangel an Licht irgendwie ausgeglichen werden. Licht ist nicht nur dafür da, dass wir etwas sehen können – es ist einfach wichtig für die Hormonproduktion und dafür für unseren Allgemeinzustand.




Weitere Artikel: