Haarausfall muss nicht sein
Fast jeder vierte Bundesbürger ist betroffen: er hat nicht mehr so viele Haare auf dem Kopf, wie er gerne hätte. Schuld daran ist Haarausfall, der durch die verschiedensten Ursachen entstehen kann.
Manchmal ist eine Krankheit schuld, in anderen Fällen hat die Einnahme eines bestimmten Medikaments oder eine Mangelernährung dazu geführt, dass die Haare weniger werden. Hier hilft oft Geduld, bis die Haare wieder zu wachsen beginnen.
Wenn hingegen um eine Narbe herum keine Haare mehr wachsen, die durch einen Unfall oder eine Operation entstanden ist, dann bleibt die Stelle kahl.
Am weitesten verbreitet ist aber der androgenetische Haarausfall. Diese Variante ist erblich und entsteht durch ein Übermaß von DHT. Das ist eine Abart des Hormons Testosteron. Die empfindlichen Haarwurzeln am Oberkopf reagieren darauf oft, indem sie das Haarwachstum gänzlich einstellen.
Da aber beim erblich bedingten Haarausfall nicht alle Haare vorzeitig ihren Platz auf dem Kopf verlassen, bietet eine Haartransplantation gute Chancen auf eine Verbesserung dieses Zustands. Dieser mikrochirurgische Eingriff sollte am besten von einem Facharzt mit sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet der Schönheitschirurgie durchgeführt werden. Der Patient hat dabei die Auswahl zwischen einer Technik, bei der ganze Hautstreifen samt Haarwurzeln transplantiert werden, und einer anderen, aufwändigeren, bei der einzelne Haarwurzelgruppen an eine neue Stelle verpflanzt werden.
Das Ergebnis spricht für sich. Die Haare können, wenn die Wunden komplett verheilt sind, ganz normal behandelt und gestylt werden. Nach wenigen Wochen wächst eigenes Haar nach, und das bleibt von nun an für viele Jahre so. Narben bleiben kaum zurück und sind fast unsichtbar.
