Menschen reagieren schon seit Urzeiten äußerst positiv auf harmonische Klänge. Es ist bewiesen, dass es durch Klänge zu einem erhöhteren körperlichen Wohlbefinden und einer angenehmen Entspannung kommen kann, wenn sich der Mensch darauf einlässt. Verwendet werden hierzu in der westlichen Welt die aus Tibet und dem Himalaja-Gebiet stammenden Klangschalen.

Diese sind aus Metalllegierungen hergestellt und werden entweder mit einem Klöppel angeschlagen und durch reiben am Rand oder an der Seite der Klangschale zum Klingen gebracht. Überwiegend werden sie in der alternativen Heilmedizin und auch in der Wellness- und Kosmetikbranche eingesetzt. Das Angebot bewegt sich hierbei im Rahmen einer Klangmassage. Der Patient liegt bei einer Klangschalenmassage auf einer Liege oder auf dem Boden. Dabei behält er seine Kleidung an und die Klangschalen werden auf seinen Körper aufgesetzt. Mit einem Klöppel erzeugt der Therapeut nun Töne.

Die Töne wandelt das Ohr beim Hörvorgang in Nervenimpulse um, die dann in das Gehirn gelangen. Wird eine Klangschale während einer Klangschalenmassage angeschlagen oder gerieben entsteht ein summender, singender oder auch schwebender Ton. Dieser Ton dringt in das Unterbewusstsein des Menschen ein. Allerdings versetzten die Töne das Gewebe in Vibrationen. Dies ist im hohen Wassergehalts des menschlichen Körpers begründet. Durch diese Vibrationen wird eine sehr weit reichende, zarte Massage auf die inneren Organe ausgeübt. Durch diese Massage können Blockaden und Verspannungen gelöst werden. Dies geschieht dadurch, dass blockierte Körperstellen durch den Ton bei der Klangmassage stimuliert werden und zunächst mitschwingen. Anschließend kehren sie zu ihrer eigenen harmonischen Frequenz zurück. Eine Klangschalenmassage sollte mindestens 45 Minuten dauern.




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