An der Frage, ob man als Führungskraft geboren wird oder die nötigen Fähigkeiten lernen kann, scheiden sich die Geister. Vermutlich ist beides richtig. Es gibt Menschen, die von Natur aus Führungskräfte sind, doch die meisten müssen sich erst in diese Position hoch arbeiten.

Will ein Arbeitnehmer in eine Führungsposition aufsteigen, sollte er sich schon früh für eine entsprechende Laufbahn entscheiden. Denn Menschenführung und spezielle Techniken der Gesprächsführung können und sollten in entsprechenden Kursen erlernt werden.

Auf jeden Fall müssen potentielle Führungskräfte drei Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen dazu ernannt werden, persönliche Einsatzbereitschaft zeigen und über eine entsprechende Führungspersönlichkeit verfügen.

Wem diese Fähigkeiten nicht mit in die Wiege gelegt wurden, der kann sie in einem speziellen Coaching für Führungskräfte erlernen.

Doch es geht nicht nur darum zu lernen, wie man ein Unternehmen führt, sondern auch um andere Fertigkeiten, beispielsweise wie man mit Kunden verhandelt oder ein neues Produkt wirkungsvoll präsentiert. Denn auch diese Aufgabenfelder gehören zum Berufsalltag einer Führungskraft.

Es gibt die Möglichkeit des Einzel- oder des Gruppencoachings. Einzelcoachings wurden früher nur für hohe Führungskräfte gebucht, heute aber zunehmend auch für Führungskräfte der unteren Hierarchieebenen.

Der Vorteil ist dabei natürlich die intensivererZusammenarbeit von Coach und Führungskraft. Denn der Coach kann so ganz individuell auf die Probleme eingehen.
Der Nachteil des Einzelcoachings ist dabei ist häufig, dass die Führungskraft nur ihre eigenen Defizite sieht und an diesen arbeiten will. Viele Probleme entstehen aber durch die gemeinsame Arbeit im Betrieb, bzw. unterschiedliche Auffassungen und Führungsstile. Dies ist aber nicht immer offensichtlich. Bei einem Einzelcoaching muss man deshalb auch über den Tellerrand hinausblicken, wenn es Erfolg haben soll.

In einem Gruppencoaching treten diese Belange schneller zu Tage. Deshalb wird häufig eine Mischform aus Einzel- und Gruppencoaching angeboten, um die Defizite beider Formen auszugleichen. Was sinnvoll ist, sollte im Einzelfall mit dem Coach besprochen werden.




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