Nachhilfe und Schulschach
Nachhilfe ist oft ein Schreckgespenst für Eltern. Muss es aber gar nicht sein, rund ein Drittel aller Schulkinder bekommt in der heutigen Zeit Nachhilfe. Nachhilfe ist eine sinnvolle und frühzeitige Förderung bei Lernschwächen, Vorbereitung für Klassenarbeiten oder vorbeugend zu nutzen um eine Klassenwiederholung zu vermeiden.
Nachhilfe wird in verschiedenen Formen angeboten. Ob von älteren Schülern, pensionierten Lehrern, Studenten oder in professioneller Form von Nachhilfeinstituten.
Nachhilfeinstitute bieten ausgebildete Lehrkräfte, die Unterscheidung von Gruppen – oder Einzelunterricht, gezielte Förderung der verschiedenen Stufen und externen Unterricht in den eigenen Lehrräumen oder zu Hause.
Welche Form der Nachhilfe für den betreffenden Schüler am sinnvollsten erscheint, sollte im Vorfeld mit dem Schüler, den Eltern und den Lehrern abgesprochen und überlegt werden.
Eine individuell angepasste Fördermethode verspricht einen größeren Erfolg und höhere Effizienz. Dazu gehört auch, dass eine sinnvolle Zeiteinteilung berücksichtigt wird, ein Schüler der zum Beispiel weiterhin am Freizeitsport teilnehmen kann, wird besser lernen, weil er über einen guten Ausgleich verfügt.
Noch recht neu, aber sehr Erfolg versprechend ist die zusätzliche Integration von Schulschach.
Schachspiel erfordert ein gutes und logisches Denkvermögen, welches in Spielform ohne Druck gut zu erlernen ist. Dieses geförderte Denkvermögen kommt dem schulischen Lernen zugute. Schachspiel ist ein Teamspiel, das heißt dass der Schachspieler ebenfalls seine soziale Kompetenz im Spiel fördern kann. Diese soziale Kompetenz kann sehr gut in schulischen Gruppenarbeiten wie z.B. Nachhilfegruppen eingesetzt werden.
Eine Kombination aus Nachhilfe und Schulschach kann sich positiv auf die Leistung des Schülers auswirken. Dies haben neue Studien belegt und wird jetzt schon von einigen Schulen gefördert. Informationen zum Thema findet man zahlreich im Internet.
