Christstollen
Unter unseren Mitmenschen gibt es wohl kaum jemanden%, der sich nicht für Weihnachtsgebäck nicht erwärmen kann. Wer mit Schnee nichts anzufangen weiß, oder wer Glühwein und Weihnachtsmarkt hasst, der wird sich dennoch gerne ins gut beheizte Wohnzimmer setzen, wenn er den Duft von frisch gebackenen Plätzchen riecht.
Doch zeichnen sich auch beim Weihnachtsgebäck deutliche Abstufungen in der Güte ab, beim Geschmack ist alles drin von überzuckert bis höchste Patisserie. Am Einfachsten ist es, wenn man die Sache selbst in die Hand nimmt. Da ist viel Variation möglich und man kann auf alle Wünsche Rücksicht nehmen. Zimtsterne, Vanillekipferl und Lebkuchen werden mit etwas Übung genau so, wie es der Geschmack verlangt. Denn vielen Leuten schmecken Gewürze wie Zimt, Nelken und Anis nur ganz dezent, während der Geschmack für andere Leute nicht intensiv genug sein kann.
Die alten Tortenrezepte aus Omas Zeiten haben sich bewährt. Vielleicht hilft es auch, sie einmal wieder aus dem Schrank zu holen und zu sehen, mit was für Methoden früher ein Christstollen gmacht wurde. Ohne die Hilfe von Fertigteigen. Man muss es sich aber auch nicht unnötig schwer machen und daher ist es ohne Probleme ein Weg, eine Mischung aus Tradition und Moderne in der Varation des Tortenrezepts durch den teilweisen Einsatz von Fertigprodukten zu wählen. Denn zum Beispiel kandierte Früchte für den Christstollen selber herzustellen ist wirklich eine Arbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt und daher auch umgangen werden kann.
Hat man alle Komponenten eingekauft, wird man beim Backen von weihnachtlichen Torten den meisten Spaß haben, alles in Ruhe zu machen. Das Endergebnis ist nicht das Wichtigste, sondern man sollte das Backen der Plätzchen und Torten nach Rezept genießen . Man sollte das Backen zelebrieren, mit der Familie oder mit Freunden. Da kann jeder dem Backen etwas abgewinnen. Einer wiegt die Zutaten, der nächste muss sich um den Teig kümmern und ihn zum Ausstechen gut ausrollen. Die besten Karten hat der, der ab und zu ein bißchen Teig naschen kann. Wer sich in der Menge verschätzt hat, kann man überschüssige Backwaren gut zu Weihnachten verschenken. Vielen Leuten geht es gar nicht um teure Geschenke sondern sie freuen sich, wenn auch sie zu Weihnachten leckere Plätzchen bekommen.
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