Filmfonds
Filmfonds sind geschlossene Fonds. Das Geld der Anleger wird in Medienereignisse wie z.B. Musicals, Filmproduktionen, etc. investiert. Die dabei erzielte Rendite wird durch Ausstrahlungen oder den Vertrieb von Produktionen erzielt. Sobald das Geld dieser Medienfonds von allen Anlegern eingesammelt ist, wird der Fonds geschlossen. Die Laufzeit der Filmfonds liegt bei 5 und 10 Jahren. Während dieser Laufzeit, können solche Fonds nur unter beschwerten Bedingungen veräußert werden. Auch eventuelle Verluste können bei einer zu frühen Veräußerung auftreten. Deswegen sollten nur Anleger die längerfristige Anlagen besitzen wollen in Filmfonds investieren.
Durch die Anlegung in den geschlossenen Fonds wird der Anleger Kommanditist einer Co. KG. Und GmbH. Dadurch sind auch die Risiken an den Anleger gebunden und es ist sogar ein Totalverlust der Anlage möglich. Die Nachschusspflicht ist bei einigen Gesellschaften als Option angegeben, allerdings muss diese im Verkaufsprospekt auch angegeben sein.
Dadurch, dass in den ersten Jahren Filmfonds eine hohe Verlustzuweisung besassen, waren sie sehr begehrt. Diese Verluste konnten bis zu 100 Prozent der Einlage betragen. Diese konnten mit anderen Einnahmen verrechnet werden und dadurch würde die persönliche Steuerschuld gesenkt. Doch eine Gesetzesänderung schaffte diese Möglichkeit ab und somit war die steuerliche Anrechnung nicht mehr gültig. Heutzutage können gemachte Verluste nur noch aus gleichen Investments wie z.B. anderen Filmfonds gegen gerechnet werden.
Es wurde durch Unkenntnis viele Beteiligungen in Filme investiert, die wenig oder kaum Erfolg und Geld einspielten. Aber auch Positive Investments wie z.B. „Terminator 3“ oder „Fluch der Karibik“ zeigen, dass Filmfonds auch gute Renditen erzielen können. Der Anleger muss sich auf jeden Fall vor der Investition genauestens über den Fonds informieren. Auch eventuelle Vergleichsprojekte sollten genau vor dem Anlegen investiert werden.
