Finanzierungsmöglichkeiten
Banken überprüfen vor einer Kreditvergabe die Kreditwürdigkeit des potenziellen Kreditnehmers. Hierzu gehört die Erstellung einer Einnahmen-/Ausgabenrechnung um zu erkennen, ob die Kreditrate aus dem laufenden Einkommen bezahlt werden kann. Gleichzeitig werden aber auch die Daten der Schufa, der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, abgefragt. Hier werden unter anderem Kontoeröffnungen und Kreditvergaben gespeichert, weiterhin erhält die Schufa Informationen über ein eröffnetes Insolvenzverfahren bzw. die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung.
Generell werden in Deutschland keine Kredite vergeben, wenn die Daten der Schufa negativ sind. Die einzige Alternative für diese Menschen sind ausländische Institute, die Kredite ohne Schufa anbieten. Auf dem Markt sind hier vor allem Schweizer Banken aktiv.
Solch ein Kredit ohne Schufa wird an Menschen über 18 Jahren vergeben, weiterhin muss ein festes Arbeitsverhältnis vorliegen. Arbeitslose und Selbstständige erhalten auch hier keinen Kredit ohne Schufa. Da die Schweizer Banken mit diesen Krediten teils hohe Risiken eingehen, werden sie nur bis zu einem Maximalbetrag von EUR 3.500,00 vergeben. Weiterhin werden mitunter hohe Zinsen, die bis zu 15% p.a. betragen können, berechnet.
Man findet diese Kredite im Internet. Der Antrag kann hier gleich online gestellt werden, hierzu ist lediglich die Eingabe einiger weniger Daten notwendig (Name, Anschrift, Einkommen, Beschäftigungsverhältnis). Nach Prüfung des Antrags entscheidet die Bank im Anschluss, ob der Kredit genehmigt werden kann. Ist dies der Fall, werden die Kreditverträge an den Kunden gesendet. In der Regel ist mit einer Bearbeitungszeit von einer Woche auszugehen.
Kredite ohne Schufa werden mitunter auch von freien Kreditvermittlern angeboten. Hier sollten Verbraucher darauf achten, dass keine Gebühren bezahlt werden, bevor der Kreditvertrag nicht unterschrieben wurde.
