Wenn die Auskunft der Schufa, der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, negative Einträge aufweist, besteht für Kunden in Deutschland kaum noch eine Möglichkeit, bei einer Bank einen neuen Kredit aufzunehmen. Solche negativen Einträge bei der Schufa können schnell entstehen, wenn Kredite nicht zurückgezahlt werden können oder die Bank Lastschriften mangels Deckung auf dem Girokonto nicht einlöst.

Eine Lösung für diesen Fall ist der Kredit ohne Sicherheit, der von Schweizer Kreditanbietern über deutsche Vermittler angeboten wird. Dieser Kredit wird auch oft als Kredit ohne Schufa bezeichnet. Er ist begrenzt auf eine Höhe von 3.500 Euro und wird in 40 gleichen Kreditraten á rund 110 Euro zurückgezahlt. Der effektive Zins liegt bei rund 15 Prozent. Der Kredit ohne Sicherheit wird nicht an die Schufa als Neukredit gemeldet. Die Stellung von Bürgen oder anderen Sicherheiten ist nicht erforderlich.

Um den Kredit ohne Schufa zu bekommen sind einige Voraussetzungen zu beachten. So gibt es ein Mindestalter von 18 Jahren. Auch das Höchstalter für den Antragsteller ist vorgegeben: 58 Jahren für Personen aus den alten Bundesländern und 55 Jahre für Personen aus den neuen Bundesländern. Der Kredit basiert auf dem Einkommen des Kreditnehmers. Deshalb muss der Kreditnehmer ein Einkommen aus einer selbstständigen Arbeit nachweisen. Der Arbeitsvertrag muss seit mindestens einem Jahr beim gleichen Arbeitgeber bestehen, darf nicht gekündigt sein und das Gehalt muss auf ein Girokonto überwiesen werden.

Die Antragstellung erfolgt bequem im Internet. Für Kunden, die den telefonischen Kontakt bevorzugen, bieten viele Vermittler auch Hotlines an. Anhand der übermittelten Daten wird ein Angebot erstellt und dem Kunden zugesandt. Kommt der Vertrag dann zu Stande, wird der Kredit in bar durch den Postboten ausgezahlt oder überwiesen.




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