Die Indianer benutzen statt unseres Tierkreises ein sogenanntes Medizinrad. Dieses Medizinrad ist in 12 Geburtszeiten unterteilt, je 3 Geburtszeiten sind einer Jahreszeit zugeordnet. Das Medizinrad richtet sich nach den Jahreszeiten, weil jeder Mensch stark unter dem Einfluss der Natur steht und je nach Geburtszeit entsprechende Persönlichkeitsmerkmale besitzt. Die 12 Geburtszeiten entsprechen dem jeweiligen Charakter eines Menschen, der Charakter ist dem der Natur um diese Jahreszeit ähnlich. Durch das Medizinrad kann der Mensch viel über sich selbst, seine Stärken und Schwächen und auch ungenutzte Potenziale erfahren. Die 12 Geburtszeiten entsprechen fast exakt den Zeiten unserer Tierkreiszeichen. Die Geburtszeiten haben allesamt Tiernamen. Beim Indianer-Horoskop gibt es den Habicht (21.3. – 19.4.), den Biber (20.4. – 20.5.), den Hirsch (21.5 – 20.6), den Specht (21.6 – 21.7), den Lachs (22.7. – 21.8.), den Braunbären (22.8. – 21.9.), den Raben (22.9. – 22.10.), die Schlange (23.10. – 22.11.), die Eule (23.11. – 21.12.), die Schneegans (22.12. – 19.1.), den Otter (20.1. – 18.2.) und zuletzt den Wolf (19.2. – 20.3.). Den jeweiligen Tieren werden neben bestimmten Charakterzügen auch Lieblingsfarben, Pflanzen und Minerale zugeordnet. So wird zum Beispiel die Eule als Hüterin der Weisheit angesehen, die vielseitig interessiert ist und Eigenverantwortung und Selbständigkeit braucht. Der Wolf ist ein Mensch, der stets andere Menschen um sich braucht, aber auch schwer Vertrauen fasst. Wer einmal die Charakterbeschreibungen des Indianischen Horoskops mit denen unserer Tierkreiszeichen vergleicht, wird erstaunt feststellen, dass es viele Ähnlichkeiten gibt. Ob diese Beschreibungen letztendlich auf jeden in dieser Zeit geborenen Menschen zutreffen, sei mal dahingestellt. Hierzu bedarf es wahrscheinlich doch einer genaueren Analyse mit der genauen Geburtszeit und dem Geburtsort.




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