Hilfreiche Informationen um Brennholz richtig zu lagern
Damit das Holz zu einem effizienten Brennstoff wird, ist die richtige Lagerung wichtig. Beim Verbrennen von frischem, nicht abgelagerten Holz entsteht eine hohe Umweltbelastung. Außerdem verrußen beim Verbrennen der Schornstein und der Ofen.
Die Folgen beim Verbrennen von nassem Holz im Überblick:
- schlechte Heizwirkung
- sehr starke Rauchentwicklung im Ofen
- Verrußen des Ofens und Schornsteins
- hohe Umweltbelastung
Ratschläge zur Lagerung von Brennholz:
· Die Lagerung von Holz sollte in gebrauchsfertigen Stücken erfolgen (gesägt und gespalten). Auch Rundhölzer mit einem Durchschnitt von 10 cm sollten einmal gehackt werden, dadurch trocknet das Holz schneller aus.
· Die Lagerung sollte nicht direkt auf dem Boden erfolgen. Bei der Lagerung auf dem Erdboden verrottet das untere Holz und kann nicht mehr verwendet werden. Die notwendige Luftzufuhr kann man erreichen, wenn das Holz zum Beispiel auf Paletten gestapelt wird.
· Zum Trocknen braucht das Holz genügend Luft. Es ist nur vor Regen und Schnee zu schützen. Für die flexible Abdeckung eignet sich eine Abdeckplane Die Vorteile bei der Abdeckung mit Planen ist neben dem günstigen Preis auch die Anpassungsfähigkeit in den Abmessungen.
· Bei der Abdeckung mit Gewebeplanen sollte darauf geachtet werden, dass sich keine großen Wassersäcke bilden können. Ein Gefälle kann entweder direkt durch das Stapeln erfolgen oder, wenn oben in der Mitte Holzlatten aufgelegt werden. Dieses hat zusätzlich den Vorteil, dass eine Luftschicht zwischen der Plane und dem zu lagernden Nutzholz entsteht.
· Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, darf das Brennholz nicht komplett abgedeckt werden.
Die unterschiedlichen Holzarten sollten vor dem Verbrennen mindesten wie folgt gelagert werden:
· Fichte => ein Jahr
· Birke, Linde und Erle => 1 1/2 Jahre
· Eiche, Buche und Obstbäume => 2 Jahre
Durch Holzfeuchtmessgerät kann die genaue Restfeuchtigkeit festgestellt werden. Der Feuchtigkeitsgehalt sollte 15% nicht überschreiten.
