Stahl trennen mit der Kreissäge
Um Stahl oder Edelstahl bearbeiten (schneiden) zu können, werden in der Regel spezielle Maschinen benötigt. Die bekanntesten hierbei sind :
- Der Trennjäger
- Die Metallkreissäge
- Flex und Trennschneider
- Dry-Cutter und Trockenschneider
Wir möchten Ihnen an dieser Stellen den Typ Flex beziehungsweise Trennschneider an dieser Stelle näher vorstellen :
Die Flex ist im eigentlichen Sinne keine Metallkreissäge, sondern wird umgangssprachlich für einen Winkelschleifer verwendet. Da die deutsche Firma Flex dieses Gerät jedoch auf den Markt gebracht hat, hat sich auch dieser Name im Bewusstsein fest verankert. In der Regel handelt es sich hierbei um ein elektrisches Handwerkzeug, welches mit einer so genannten Trennscheibe bestückt ist. Mit dieser Scheibe kann (fast) jegliches Material aufgeschnitten werden – egal ob Beton, Stein, Metall oder sogar VA. Um diese Schneidleistung zu erreichen arbeitet der Winkelschleifer mit einer Umdrehungszahl zwischen 2.700 bis 12.000 Umdrehungen im so genannten Aufschweißverfahren. Durch die große Hitzeentwicklung wird das Material zu einem gewissen Teil nämlich bis zum Schmelzpunkt erhitzt und so durchtrennt.
Auch der Trennschneider, der einer Kreissäge beziehungsweise Kappsäge schon sehr nah kommt, baut auf diesem Prinzip auf. Der Unterschied zur Flex besteht lediglich darin, dass es sich nicht mehr um eine handgeführte Maschine handelt, sondern um einen feststehenden, leichten Kreissäge Typen. Diese Maschine arbeitet mit einer Umdrehungszahl von ca. 4000 U/min.
Eines haben jedoch beide Maschinen gemein : Einen nicht zu verachtenden Funkenschlag bei der Arbeit und die extrem hohe Lärmentwicklung (vielleicht auch ein Grund warum diesen Maschinen fast immer Ohrstöpsel schon als Lieferumfang beiliegen).
Trotz dieser Nachteile gelten Trennschneider dieser Art auch heute noch als günstige Allzweckwaffe für jegliche Materialien die sich nur schwer trennen lassen, oder wo sich der Kauf der entsprechenden Spezial Maschine (Steinsäge, Metallkreissäge u.s.w.) aufgrund der wenigen Schnitte die ausgeführt werden sollen, nicht lohnt. Während daher die Nachfrage zumindestens in den Industrienationen deutlich nachlässt, zieht der Export dieser Maschinen in Schwellenländer jedoch noch deutlich an, weshalb die Produktionsquote auch weiterhin auf einem hohen Niveau liegt.
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