Die populäre 3D-Simulation aus der Software-Schmiede „Linden Lab“ aus dem Sonnenstaat Kalifornien bricht immer neue Rekorde. Schon weit über 6 Millionen Menschen haben sich für ein „zweite Leben“ im „Second Life“ entschieden und jeden Tag kommen einige Tausend hinzu. In der letzten Zeit wird die Simulation dank ihres rasanten Wachstums auch für Firmen und Organisationen immer interessanter. Mittlerweile kann man nicht nur das newBerlin, ein fast originalgetreues Abbild der deutschen Hauptstadt sowie viele andere Attraktionen im „Second Life“ bewundern, sondern auch seine Hochzeitsnacht in der digitalen Welt verbringen. Ein großer Internetanbieter hat ein Hotel in „Second Life“ eröffnet, in dem man die Hochzeits-Suite für eine Nacht mieten kann, wo man dann mit seinem ebenfalls virtuellen Partner die schönste Nacht verbringen kann. „Second Life“ ist nichts anderes als eine Art Abbild der realen Welt mit vielen Phantasieelementen. Man kann sich innerhalb von „Second Life“ frei bewegen und sich binnen einer Sekunde von einem Ort zum anderen teleportieren. Nichts ist unmöglich. Um direkt in das „zweites Leben“ einzusteigen, muss man sich zunächst kostenlos einen persönlichen Avatar erstellen. Mit dem Avatar zeigt man sich innerhalb von „Second Life“ den anderen Nutzern aus der ganzen Welt. Man kann entweder seiner Phantasie freien Lauf lassen und eine Phantasiefigur kreieren, oder aber sich an das „Original“ halten und versuchen, sich selbst in das „Second Life“ zu kopieren.

Wenn der eigene Avatar erstmal erstellt ist, kann die aufregende Reise durch die 3D-Welt beginnen. Innerhalb der Simulation kann man mit den anderen Avataren kommunizieren und interagieren, Dinge kaufen und verkaufen oder ein eigenes Haus bauen. Man kann sich sogar selbständig machen und echtes Geld verdienen. Wer das gerne tun möchte, der benötigt jedoch die so genannten „Linden Dollars“ als virtuelles Kapital. Dabei handelt es sich jedoch nicht etwa um Spielgeld, wie das in anderen Spielen der Fall ist. Man muss reale US-Dollar gegen „Linden Dollar“ eintauschen. Die Wechselrate liegt momentan bei etwa 270 Linden Dollar für einen US-Dollar. Pro Tag werden in „Second Life“ ca. 2 Millionen Linden Dollar umgesetzt.




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