Ein Webportal ist meist die Website, die Nutzer als Startseite nehmen, wenn sie sich ins Internet einloggen. Sie ist der Eingang oder das Portal zu einem vielfältigen Angebot und bietet eine ganze Bandbreite von Informationen und Services an. Heutzutage haben aber auch immer mehr Unternehmen, neben Intranet, ihr eigenes Unternehmensportal, um sämtliche Unternehmensinformationen an einer Stelle zu konzentrieren. Diese besondere Portalform bezeichnet man als Enterprise Portal (Unternehmensportal).

Funktionen eines Portals

Ein wichtiger Bestandteil eines Webportals ist eine Suchmaschine, deren Seiten oft eine besondere redaktionelle Betreuung haben. Wer sich über das aktuelle Tagesgeschehen, die neuesten Sportmeldungen, berufliche Informationen oder das Wetter informieren möchte, braucht nicht unbedingt eine eigene Tageszeitung. Das Gros der deutschsprachigen Nachrichten und Informationen ist mittlerweile bequem zu jeder Zeit im Internet, gebündelt in speziellen Webportalen, abrufbar.

Von der Website zum Portal

Jede Website kann im Prinzip, durch das Hinzufügen von für den Anbieter relevanten Elementen, zum Portal aufgewertet werden.
Die gängigen Webportale beinhalten beispielsweise Aktuelles und Nachrichten, Verbraucherinformationen, das Wetter, Ausflugsziele und Reisen, Informationen zu Wirtschaft, Börse und Job, Sport, Entertainment und Freizeit. Je nach Zweck und Informationsart, unterscheidet man bei Enterprise Portalen zwischen verschiedenen Portalarten: Collaporation, Application und Decision Portals.

Da gewünschte Informationen im Internet, wegen der Datenfülle, immer schwieriger aufzufinden sind, steigt der Wert von verlässlichen, einfach zu handhabenden Portalen an. Einige Portale sind z.B.: web.de, aol.com, 1und1.de, zdf.de, wirtschaftsblatt.de etc.. Enterprise Portale (Unternehmensportale) unterscheiden sich vor allem dadurch, dass nur einem geschlossenen Personenkreis mit personalisierten und rollenspezifischen Zugriffsrechten der Zugang zu relevante Unternehmensinformationen gewährt wird.

Die Funktion der Webportale hat sich in den letzten Jahren vereinfacht. Die Webportale der ersten Generation erlaubten zum Beispiel nur den T-Online Abonnenten die T-Online Seiten einzusehen. Die Webportale der zweiten Generation stehen jedem Nutzer mit Webbrowser zur Verfügung. Einschränkungen entstehen, indem Informationen nur nach einer Anmeldung abgerufen werden können.
Für Besitzer einer Homepage kann es interessant und wirtschaftlich lukrativ sein, selber ein Webportal zu betreiben. Sie können Kontakte zu Gleichgesinnten aufbauen und ihre Fähigkeiten koordinieren.

Voraussetzungen

Um zu starten reicht es, über eine große Menge interessanter Inhalte, eine gute Suchmaschine, minimale HTML- bzw. keine Kenntnisse zu verfügen. Homepagebetreiber nutzen in der Regel bereits ein Web Content Management System (WCMS), so dass dieses in das Portal integriert werden kann. Des Weiteren müssen Links zu freien E-Mail Accounts, Chats, Foren hinzugefügt und Bookmarks kreiert werden.

Datenschutz

Wichtig ist es Datenschutz zu praktizieren, denn durch Formulare bekommt der Betreiber des Portals Informationen über die Nutzer und könnte mit ihnen auch fahrlässig umgehen. Aus diesem Grund können sich viele Menschen nicht mit der Idee anfreunden, persönliche Informationen auf einem Webportal einzustellen.




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