Immer wieder gelangt die medizinische Forschung zu interessanten, neuen Ergebnissen, und in vielen Fällen lohnt es sich wirklich, sich mal zu dem einen oder anderen Thema näher zu informieren. Und so hat man auch inzwischen herausgefunden, dass das Amin Serotonin – auch wenn es noch nicht vollständig erforscht ist – im Zusammenspiel mit Melatonin und Cortisol zu den Glückshormonen zählt, die der Mensch einfach braucht, um existieren zu können. Die Glückshormone regeln nämlich nicht nur die Stimmung des Menschen, sondern auch den Schlaf. Und so wundert es nicht, dass Menschen mit depressiven Verstimmungen, weil zu wenig Serotonin produziert wird, meistens auch massive Schlafstörungen haben. Serotonin steht hier für die gute Stimmung, Melatonin für einen ruhigen Schlaf und Cortisol ist das Energiehormon. Diese Hormone wirken jedoch im Zusammenspiel. Niedergeschlagene Menschen mit depressiven Verstimmungen schlafen oft sehr schlecht. Aber Menschen, die schlecht schlafen, sind üblicherweise auch niedergeschlagen, traurig und müde. Was war also nun zuerst da, das Ei oder das Huhn? Eine weitere Tatsache ist, wer nicht gut schläft, kann nicht ausreichend Cortisol produzieren – also kein Wunder, dass man sich den ganzen Tag matt und schlapp fühlt und keine Kraft hat für die einfachsten Aufgaben, die man sonst, unter normalen Umständen mit einem Lächeln nebenbei erledigt. Spielen diese Hormone verrückt, ist auch oft der Appetit gestört, es folgt einseitige Ernährung und daraus resultierender Vitamin- und Mineralstoffmangel, und auch das macht sich leider mit Beschwerden bemerkbar. Aber bleiben wir beim Serotonin: ein Mangel kann in der Tat Depressionen auslösen, und zwar beginnend bei einer leichten Verstimmung bis hin zu im schlimmsten Fall, sehr schweren Depressionen. Was also kann man dagegen tun? Die Antwort ist ganz einfach : Tageslicht. Wir sprechen nicht über helle Beleuchtung in einem geschlossenene Raum bei künstlichem Licht, sondern von richtigem Tageslicht. Der Mensch braucht Licht, und das in ausreichendem Umfang, um Serotonin produzieren zu können. Wer also täglich lange Spaziergänge im Tageslicht an der frischen Luft unternimmt, macht auf jeden Fall alles richtig. In den Wintermonaten jedoch kann das aufgenommene Licht eventuell nicht genügen. Mit einer Lichtdusche können Sie Abhilfe schaffen.




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