In den letzten Jahren hat das Kartenlegen im Zuge des Esoterik-Booms viel an Popularität gewonnen. Oft fälschlicherweise dem Okkultismus zugeordnet wird es heutzutage sogar als psycho-therapeutische Methode herangezogen. Im Grunde geht es darum, dass sich ein Mensch (s)eine aktuelle Situation bewusst machen möchte und dazu verschiedene Aspekte und Zusammenhänge seines Lebens, seiner Umwelt im Kartenbild sichtbar machen will. Neben den Tarotkarten werden gerne auch Skatkarten zum Kartenlegen verwendet. Eindeutiger Vorteil dabei: Skatkarten findet man meist in jedem Haushalt!

Das Kartenlegen mit Skatkarten kann grundsätzlich jeder erlernen, es bedarf dabei keiner besonderen Eignung. Grundsätzlich ist natürlich eine positive Grundeinstellung dem Kartenlegen gegenüber erforderlich, wenn man sich näher mit dem Thema auseinandersetzen will.
Es gibt dazu auch entsprechende Bücher zum Kartenlegen, durch die sich jeder die Grundlagen des Kartenlegens mit Skatkarten aneignen kann. Am besten eignen sich jedoch meist Menschen, die bereits persönliche Erfahrung mit der Materie haben.

Das Prinzip ist im Grunde relativ einfach – wobei es natürlich bei einer differenzierten Betrachtung entsprechend komplexer wird: eine Person, die sich ihrer momentanen Situation bewusst werden will, legt sich die Karten verdeckt in einem vorher festgelegten Muster auf, z.B. 32 Skatkarten (sogenanntes „kurzes Blatt“, d.h. 7er, 8er, 9er, 10er, Buben, Damen, Könige, Asse) in einer 4×8 Anordnung. Eine Karte symbolisiert dabei die Person selbst (bei Männern in der Regel der Herz-König) und die anderen Karten symbolisieren Personen (z.B. Partner, Vorgesetzte, Angehörige), Umstände (z.B. Arbeit, Beziehung, Krankheit) oder auch Emotionen (z.B. Liebe, Angst, Misstrauen) u.v.m.

Je nach Lage der Karten lassen sich somit Relationen und Verhältnisse herauskristallisieren und geben dem Fragesteller Aufschluss über seine Situation.




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