Das Petersen Tarot zählt zu den schönsten Tarotdecks. Kein Wunder, es gibt wohl kaum ein Deck, das so lange für seine Entwicklung brauchte. Es ist sehr kunstvoll gestaltet und tiefgründig in der Deutung. Geschaffen wurde dieses Deck von der Künstlerin Margarete Petersen. Von der Idee bis zum fertigen Tarot dauerte es 20 Jahre. Die erste Karte, die Petersen malte, war „Der Narr“. Laut ihren Aussagen kamen ihr die Ideen für die weiteren Karten in ihren Träumen. Während man bei den ersten Karten des Decks noch die Anlehnung an das Rider Waite Tarot erkennt, entwickelte Petersen mit jeder weiteren Karte immer mehr ihren eigenen Stil. Die bedeutendste Karte in dem Deck ist für Petersen eindeutig der Trumpf, für densie auch am längsten brauchte, insgesamt ein Jahr. Die Karten selbst sind etwas größer als bei gewöhnlichen Decks, sie lassen sich aber trotzdem gut mischen. Sechs der Großen Arkana wurden umbenannt. Ein Teil der Karten erinnert von der Gestaltung her an das Haindl Tarot. Zu dem Petersen Tarot ist auch ein Begleitbuch erhältlich, welches von der Künstlerin selbst geschrieben wurde. Immer mehr Menschen suchen Rat und Hilfe im Tarot.

Fälschlicherweise wird oft angenommen, man könne mit den Karten in die Zukunft sehen. Das stimmt aber nur bedingt. Sehr wohl kann man mit den Karten gewisse Tendenzen aufzeigen, in welche Richtung sich eine Person im Leben bewegt, wenn sie dieses oder jenes tut. Die Entscheidungsgewalt liegt aber immer bei der Person selbst, die Karten können lediglich Denkanstöße liefern, indem sie verborgene Talente, Sehnsüchte oder auch Ängste und Konflikte näher beleuchten. Das gibt dem Betroffenen die Chance, sich damit auseinander zu setzen und seine Probleme zu lösen.




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