Die Entscheidung einen Kinderwagen zu kaufen, ist meistens ein besonders glücklicher Moment. Da kann es schon passieren, dass Herz und Auge den Kauf entscheiden wollen und nicht der Verstand. Deshalb sind alle jungen Eltern gut beraten, sich nicht von dem besonders schönen Kinderwagenmodell zum Kauf verführen zu lassen, sondern auch das Untergestell, die Räder, die Klappmechanik und die Sicherheit (GS-Zeichen!) der einzelnen Modelle zu vergleichen, einschließlich einer sicheren Feststellbremse. Die Größe der Liegefläche für den kleinen Erdenbürger ganz ist wichtig.

Egal wofür Sie sich entscheiden, die Liegefläche sollte immer mindestens 80 cm lang sein und 35 cm breit sein. Dann kommt die Entscheidung, was für ein Modell gekauft werden soll. Ein Kinderwagen mit Hartschale und später dann der Kauf eines hochwertigen Buggys oder doch lieber ein Kinderwagen mit Soft-Bag. Ein solcher Kinderwagen ist sehr vielseitig. Er ist umbaubar vom Kinderwagen zur Tragetasche und später zum Buggy. So ein Kinderwagen mit Soft-Bag ist praktisch für alle, die z.B. viele Treppen zur Wohnung hinaufsteigen müssen. Aber diese Entscheidung sollte dennoch nicht vorschnell getroffen werden. Bei dem Kinderwagen mit Soft-Bag sind die Eltern gut beraten, wenn sie besonders darauf achten, dass die Soft-Bag so beschaffen ist, dass der Rücken des Babys in jeder Lage den richten Halt hat, gleichgültig, ob beim Transport im Kinderwagen oder beim Tragen in der Soft-Bag. Später, wenn der Buggy gebraucht wird sollte die Rückenlehne möglichst stufenlos verstellbar sein und auch die Fußstütze muss angepasst werden können. Leider ist die Gesundheit eines Babyrückens absolut nicht bei allen angebotenen Modellen gewährleistet, deshalb ist hier die Aufmerksamkeit der Eltern besonders gefordert. Wenn der Kinderwagen häufig im Auto transportiert werden soll, ist es wichtig, dass das Zusammenklappen und wieder Aufbauen des Wagens einfach und komfortabel ist. Das Schieben des Kinderwagens wird erleichtert durch einen höhenverstellbaren Griff und durch nicht zu kleine Räder. Besonders im Winter sind große Räder besser geeignet, um nicht im Schnee stecken zu bleiben.

Wenn schon ein größeres Geschwisterchen da ist, bieten sich der Kauf eines sogenannten Geschwisterkinderwagens an. Alle sicherheitsrelevanten Vorgaben sind selbstverständlich auch bei einem solchen Geschwisterkinderwagen vorrangig zu beachten. Wenn das Geschwisterchen schon laufen kann, aber die kleinen Beine zwischendurch müde werden, wird das müde Kind auf den eingebauten Sitz gesetzt und darf sich ausruhen. Bei dieser Kinderwagen-Variante sind schwenkbare Vorderräder von Vorteil, weil sich der schwerere Geschwisterkinderwagen dadurch besser lenken lässt. Es gibt aber auch das ‘Kiddy Board’. Es befindet sich an der Vorderseite des Kinderwagens und das größere Kind kann hierauf während der Fahrt sicher stehen. Das ist sozusagen die sportlichere Variante des Geschwisterkinderwagens, denn das Kind kann ganz nach Befinden eigenständig aufsteigen und absteigen. Dieses Kiddy Board kann an alle Kinderwagen-Modelle montiert werden, die eine stabile und durchgehende Achse besitzen. Und wenn das Board nicht benötigt wird, kann es einfach hochgeklappt werden. Das jeder Kinderwagen ausreichend Stauraum haben sollte, damit alle notwendigen Utensilien gut und sicher verstaut werden können, ist selbstverständlich.

Es gibt eine so große Auswahl an Kinderwagen für jeden Anspruch. Die Auswahl ist sehr groß und ebenso groß sind die Preisunterschiede. Wenn man einen Kinderwagen kaufen möchte, ist es angeraten, sich die Modelle in den Fachgeschäften anzusehen, zu testen und dann die Preise für das ausgesuchte Modell zu vergleichen, sowohl in den verschiedenen Fachgeschäften, als auch im Internet. So eine Recherche im Internet ist immer erfolgversprechend. Man findet im Internet das Modell, welches den eigenen Sicherheits- und optischen Vorstellungen entspricht ganz sicher kostengünstiger, als im niedergelassenen Fachhandel. Deshalb lohnt sich das ‘Stöbern im Internet’ für alle Eltern.




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