Das heutige Taekwondo
Das heutige Taekwondo entwickelte sich bereits in den Jahren nach Christus durch die Lehre des Zen. Die Lehre des Zen wurde auf unterschiedliche Techniken der Selbstverteidigung angewendet. Dies war die Geburt des Taekwon-Do. Im Jahr 1955 wurde der Kampfsport von General Choi Hong Hi als Nationalsport eingeführt. Der Kampfsport Taekwondo wird in den meisten Fällen in einer Halle trainiert. Die Schüler und der Lehrer tragen dabei keine Schuhe sondern trainieren Barfuß. Lediglich in den Wintermonaten ist es erlaubt spezielle Taekwondo-Schuhe zu tragen. Die Schulen unterrichten dabei unterschiedliche Stile und legen ihren Schwerpunkt auf andere Bereiche. Einige unterrichten vor allem die Selbstverteidigung, die zusammen mit anderen Kampsportarten kombiniert wird, andere wiederum legen mehr Wert auf das Wettkampftraining. Wer überlegt in den Kampsport Taekwon-Do einzusteigen sollte bei der Wahl der Schule vor allem darauf achten dass sich schon einige Fortgeschrittene unter den Schülern befinden die bereits unterschiedlich Gürtelfarben tragen. Die Ausstattung die für den Sport notwendig ist fängt bei den Kosten für einen guten Anzug an, hier kann man in der Regel mit ca. 25,00-50,00 Euro rechnen. Die Mitgliedsbeiträge die die Schulen pro Monat verlangen können teilweise sehr stark schwanken. In den meisten Fällen liegen sie jedoch bei ca. 5-10 Euro pro Monat. Für einen Vergleich von Schulen in der Nähe des Wohnortes kann man vor allem das Internet nutzen, und bei etwaigen Fragen die angegebenen Schulen meist sofort per E-Mail erreichen. Bevor man sich in einer Schule anmeldet sollte man diese jedoch zunächst persönlich besuchen und sich einen Eindruck verschaffen. Viele Schulen bieten Schnupperstunden an damit der Interessent eine Möglichkeit hat heraus zu finden ob ihm dieser Sport wirklich liegt, und ob ihm die Trainingsmethoden gefallen.
