Kampfsport und Kampfkunst
Als Kampfsport oder Kampfkunst werden oft asiatische Sportarten bezeichnet, bei denen meist ohne Waffen gekämpft werden. Oder diese Sportart in erster Linie als Selbstverteidigung trainiert wird. Dennoch kann man zwischen Kampfsport und Kampfkunst unterscheiden.
Nicht alle asiatische Kampfkunstarten werden auch als Sport in Wettkämpfen betrieben. Für Kampfkunstarten wo auch Wettkämpfe und Meisterschaften ausgetragen werden kann man auch mit dem Begriff Kampfsport bezeichnen.
Bei den Kampfsportarten Judo, Karate, Taekwondo oder auch Muay Thai gibt es heutzutage sportlich nach Regeln ausgetragene Wettkämpfe. Durch diese Wettkämpfe sind diese Sportarten erst richtig bekannt geworden in der Welt und werden mittlerweile von vielen Nationen betrieben.
Bei einigen Kampfkünsten stehen auch heute noch die Selbstdisziplin und die reine Selbstverteidigung im Vordergrund. Es wird auch als Lebenserfüllung angesehen und hat in manchen Regionen noch religiöse Züge. Hier werden keine Wettkämpfe ausgetragen. Es gibt, bzw. gab noch bis ins 19. Jahrhundert asiatische Kampfkünste wo nie gegen ein Gegner trainiert bzw. geübt wurde oder gar ein sportliches Messen statt fand. Karate gehörte einst auch dazu, erst durch die Reformen der Karatestyle in Okinawa, Japan wurden erste Wettkämpfe eingeführt.
Bei den Kampfsportarten sind einige mittlerweile auch olympische Diziplinen. Taekwondo zum Beispiel, dass seine Heimat in Korea hat wurde das erste mal 1988 bei den olympischen Sommerspielen in Seoul (Südkorea) als Demonstrationssportart vorgeführt. 1994 wurde Taekwondo dann als offizelle Sportart anerkannt und durfte 2000 in Sydney das erste mal als Wettkampf teilnehmen.
Auch asiatische Kampfkünste sind nicht immer Waffenlos, es gibt auch Kampfkünste die einem Stock oder Schwertkampf gleichen. Das einzigste was nie zum Einsatz kommt sich Schusswaffen.
In Europa werden oft die Selbstverteidigungstechniken aus den verschiedenen Kampfsportarten wie zum Beispiel Judo oder Karate als reine Selbstverteidigungkurse ohne direkten Bezug zur Herkunft vermittelt. Da es bei diesen Kursen in erster Linie um die Selbstverteidigung geht. Wo die Nachfrage dazu in manchen Regionen recht groß sind.
