Telefon
Das Telefon ist ein alltägliches Kommunikationsmittel, mit dem es möglich ist neben Tönen auch Sprache zu übertragen. Dabei wird die Übertragung mit Hilfe von elektrischen Signalen realisiert. Weitere gängige Begriffe für das Telefon wären Fernsprechapparat oder kurz Fernsprecher. Für diese beiden Ausdrücke ist Heinrich von Stephan verantwortlich. Er fand, dass die Wörter besser zur deutschen Sprache passen würden als Telefon. Wer umgangssprachlich über das Telefon, der macht keinen Unterschied, ob es nur um das Endgerät an sich geht, oder ob dabei das gesamte System gemeint ist.
Das System des Telefons setzt sich aus drei Komponenten zusammen, die besonders wichtig sind. Zum einen wird ein Teil gebraucht, das den Schall in elektrische Signale umwandelt und auch wieder zurück von elektrischen Signalen in Schall. Die beiden weiteren elementaren Komponenten sind die Ortsvermittlungsstelle und der Übertragungskanal. Zu den Anfängen des Telefons war das eine Doppelader und durch diese floss Gleichstrom. Diese wurde also ersetzt durch Funkkanäle und Zeitschlitze.
Dann kann das Telefon aber eben auch noch als Endgerät gesehen werden. Das ist dann ein Apparat, dem es möglich ist Schall mittels Mikrofon in elektrische Signale umzuwandeln. Auf Seite des Empfängers findet diese Wandlung dann in anderer Reihenfolge statt. Beim Empfänger gibt es auch noch ein Bauteil, das wie eine Membran-Spule arbeitet. Gemeint sind damit die heute alltäglichen Lautsprecher. Weitere wichtige Komponenten beim Telefon sind der Gabelumschalter, die Erdtaste, der Nummernumschalter und letztlich der Kurbelinduktor.
Schon im Jahre 1928 gab es erste Modelle des heutigen Telefons. Das erste Telefon wurde mit W28 bezeichnet. Danach folgten im Rhythmus von zehn Jahren das W38 und das W48. Seit 1970 gab es dann ein Telefon, das anfangs nur in grau und später auch in farbiger Ausführung erhältlich war. 1980 kam dann das erste Gerät auf den Markt, das schon mit dem Impulswahlverfahren arbeitete.
