Bunte Vögel in Teneriffa
Einheimische Tiere in Teneriffa sind vor allem in Form von Reptilien und Vögeln anzutreffen. Die Kanarieneidechse ist die am weitesten verbreitete Gattung einheimischer Tiere in Teneriffa. Auf El Hierro trifft man die „Gallotia simonyi machadori“ an, die größte Art der Eidechsen, die eine Länge von mehr als 75 Zentimetern messen kann und von der urzeitlichen und mittlerweile ausgestorbenen Eidechsenart der „Gallotia simonyi simonyi“ abstammt. Der Kanaren Skink und der Kanaren Gecko prägen das Bild der kanarischen Tierwelt ebenso wie die „Caretta“, einer Meeresschildkröte, die in Küstennähe lebt und das größte Reptil der Insel darstellt. Schlangen haben keine natürliche Heimat in Teneriffa, wurden jedoch wie viele andere Tiergattungen auch, von Reisenden gelegentlich auf der Insel eingeführt. An den Küsten Teneriffas tummeln sich Brasse, Tunfische, Papageifische, Engelshaie, Rochen und Schwertfische. Keine Tiergattung prägt das Bild Teneriffas allerdings so eingänglich wie die vielen Vögel aller Farben, die auf dieser kanarischen Insel überall anzutreffen sind. Allen voran der nach der Insel benannte Kanarienvogel, aber auch Amseln, Stiegflitze, Meisen, Finken, Zaunkönige und Kohlraben bereichern die Insel nicht nur durch ihre farbenfrohe Optik, sondern auch durch ihren Gesang. Auch der kanarische Buntspecht und die Kanarische Waldohreule finden ihren Ursprung auf den kanarischen Inseln, wenn gleich sie heute auch in viele andere Regionen und Zoos importiert werden konnten. Die Zierde der kanarischen Fauna wird abgerundet durch Libellen, Heuschrecken und bunten Schmetterlingen. Wer sich des Abends in seine Teneriffa Ferienwohnung zurückgezogen hat, ist nicht selten geneigt, sich durch das Zirpen der Grillen und das Singen der Vögel in einen sanften Schlaf wiegen zu lassen.
