Die Norwegischen Waldkatzen gehören neben der Maine Coon, der Rag Doll und der Sibirischen Katze zu den besonders großwüchsigen Katzenrassen. Die Norwegische Waldkatze wird auf Grund der großen Ähnlichkeit auch schon einmal mit der Maine Coon verwechselt. Die Norwegische Waldkatze ist aber als eigenständige Rasse anerkannt. Es wird allerdings angenommen, daß eine gewisse Verwandtschaft zur Maine Co Peon besteht. Man stellt sich vor, daß sich die Maine Coone aus norwegischen Katzen entwickelt hat, die den Wikingern bei ihren Aufenthalten auf dem amerikanischen Festland in die Freiheit entwichen sind.

Die Norwegische Waldkatze hat halblanges Deckhaar mit dichter Unterwolle. Das Fell ist wasserabweisend. Die Ohren sind groß und buschig. Sie hat einen langen Schwanz und an den Hinterbeinen sogenannte Knickebocker. Die Hinterbeine sind länger als die Forderbeine und der Nasenrücken verläuft gerade ohne Knick.

Für die Zucht legt man besonderen Wert auf Typ und Wesen der Katzen. Es sind alle Farbvarianten erlaubt. Norwegische Waldkatzen sind Familienkatzen und können sehr gut auch ohne Freigang in einer Wohnung oder im Haus gehalten werden. Die Norwegische Waldkatze hat ein sehr aufgeschlossenen Charakter. Sie sucht sich einen Bezugsmenschen, dem gegenüber sie dann sehr anhänglich ist.

Für den Fall, daß sie planen sich so eine Rassekatze anzuschaffen, sollten sie unbedingt auch daran denken, daß Kosten beim Tierarzt für regelmäßige Impfungen und die Behandlung von eventuellen Erkrankungen anfallen werden. Auch gutes Katzenfutter hat seinen Preis. Auch ist es generell besser eine Katze nicht alleine, sondern mindestens mit einem Partner zu halten. So ist die Katze nicht einsam, wenn sie nicht zu Hause sind. Rassekatzen sind auch im Erweb nicht billig, aber die Freude, die man an den Tieren haben wird, wiegt das alles wieder auf.




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