Kasachstan gehört zu den Staaten, die aus der früheren Sowjetunion hervorgegangen sind. Seine Unabhängigkeit erklärte der Staat am 16. Dezember 1991, nachdem er sich ein Jahr zuvor als unabhängig innerhalb der Gemeinschaft der Sowjetunion erklärt hatte. Geographisch gehört Kasachstan überwiegend zu Asien, lediglich ein kleiner Teil ist Europa zuzurechnen.

Kasachstan grenzt an die Länder China, Kirgistan, Russland, Turkmenistan und Usbekistan. Die Amtssprache ist Kasachisch; viele Bewohner sprechen jedoch auch Russisch; dieses teilweise besser als die Landessprache. Kasachisch gehört zu den westlichen Turksprachen und kann sowohl mit kyrillischen als auch mit lateinischen Schriftzeichen geschrieben werden.

Die Hauptstadt Kasachstans ist Astana. Diesen Namen trägt die Stadt jedoch erst seit ihrer Festlegung als Hauptstadt. Davor hieß sie Akmola und löste im Jahre 1995 die alte Hauptstadt Almaty ab.

Die Regierungsform ist eine Präsidialdemokratie; Presse- und Meinungsfreiheit sind durch die Verfassung garantiert. Kasachstan gehört von der Ausdehnung her zu den größeren Ländern der Erde. Das Land ist jedoch teilweise schwach besiedelt. Kasachstan verfügt über enorme Vorräte an Bodenschätzen. Hierzu gehören nicht nur ausgedehnte Erdöl- und Gasfelder, sondern auch Chrom, Wismut, Nickel und Fluor.

Eine Herausforderung für die Regierung Kasachstans ist die Verteilung der Wasservorräte. Das Land verfügt an seinen Rändern über ausgedehnte Wasserspeicher, während im Landesinnern teilweise große Wüstengebiete vorherrschen. Insgesamt ist genug Wasser für die Versorgung der Bevölkerung vorhanden, die Möglichkeiten der gerechten Verteilung müssen jedoch ausgebaut werden.

Als Religionen dominieren in Kasachstan zum einen der Islam in einer überwiegend gemäßigten sunnitischen Form und zum anderen das Christentum, überwiegend in seiner russisch-orthodoxen Variante. Andere christliche Gemeinschaften sowie Juden finden sich vor allem in größeren Städten.




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