Planten un Blomen
Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten besitzt Hamburg auch wunderschöne Parkanlagen, die gerade im Sommer das Ziel vieler Besucher werden. Planten un Blomen setzt sich aus vier Parkanlagen westlich und südwestlich der Alster zusammen, Alter Botanischer Garten, kleine und große Wallanlagen sowie Planten un Blomen selbst.
Der plattdeutsche Name für Pflanzen und Blumen entstand im Zusammenhang mit der Niederdeutschen Gartenschau von 1934. Der Gartenarchitekt Karl Plomin hatte den Auftrag die gesamte Anlage neu zu gestalten. Weitere Änderung erfuhr „Planten un Blomen“ durch die Gartenschauen von 1953, 1963 und 1973. Bis ins Jahr 1986 hinein verlangte man von den Besuchern des Parks ein Eintrittsgeld – seitdem ist diese Regelung aber aufgehoben. Inzwischen hat sich die Parkanlage zur grünen Lunge der Stadt Hamburg gemausert. Die Gewächshäuser sind noch ein Überbleibsel des Alten Zoologischen Gartens. Auch hier kann man bei kostenlosem Eintritt eine exotische Pflanzenwelt erleben. Weitere historische Reste wie die Mittelmeerterrassen sowie die bereits erwähnten Gewächshäuser stehen unter Denkmalschutz.
Besonders stolz ist man auf die zwei japanischen Landschaftsgärten und den Rosengarten in Hamburg. Diese wurden von japanischen Künstlern gestaltet, um sie so realistisch wie möglich nachzubilden. Die nach original japanischen Vorbildern gestalteten Gärten sind der Mittelpunkt des Publikumsinteresses. Der Rosengarten hingegen beherbergt auf knapp 5.000 Quadratmetern 300 Rosensorten. Wer sich für Heilpflanzen und Kräuter interessiert, sollte den Apothekergarten aufsuchen. Das Allerlei der Heilkunst wächst hier unter fachmännischer Aufsicht.
Zudem gibt es in Planten un Blomen auch kleine Cafés, Pavillons, ein Kindertheater, eine Töpferei und eine Minigolfanlage. Somit sind für jeden genügend Unterhaltungsmöglichkeiten vorhanden. Für den Hamburg-Besucher kann Planten un Blomen eine willkommene und erholsame Abwechslung sein.
