Wenn man bedenkt, wie viele Versicherungen man im Leben so abschließt, stellt sich natürlich die Frage, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch wirklich sinnvoll ist. Sie ist auf jeden Fall für viele Menschen sinnvoll, vor allem, wenn bei ihnen im Falle einer Berufs-, oder Erwerbsunfähigkeit nur die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zum Einsatz käme. Diese Leistungen bieten leider viel zu wenig, als dass man davon leben könnte. Besonders wichtig ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung bei Selbständigen, die keinen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente hätten, bei Personen, die über kein Vermögen verfügen, mit dem der gewöhnte Lebensstandard aufrechterhalten bleiben könnte, sowie bei Berufsanfänger, die noch keine 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.

Außerdem kann man es nicht oft genug erwähnen und betonen, dass die Statistiken eine traurige Sprache sprechen. Jeder vierte Arbeitnehmer muss vorzeitig seinen Beruf wegen Krankheit, oder Unfall auf den Nagel hängen. Darunter immer mehr junge Menschen. Berufsunfähigkeitsversicherungen helfen hier, sich vor dem sozialen Abstieg und dem finanziellen Ruin zu schützen. Bei der Wahl der Berufsunfähigkeitsversicherung sollten also die persönlichen Ansprüche an erster Stelle stehen. Danach sollte man auch die Rentenhöhe, und die zu erwartenden Leistungen ausrichten lassen. Persönliche Beratung ist auch bei Berufsunfähigkeitsversicherungen sehr wichtig. Im Rahmen einer persönlichen Beratung kann man mit fachmännischer Hilfe die monatliche Rentenhöhe berechnen lassen. Maßgebend sind hierbei die aktuellen Monatseinkommen, sowie die zu erwartende Erwerbsminderungsrente. Aus diesen beiden Komponenten lässt sich die monatliche Rentenhöhe und somit die Versicherungssumme relativ einfach berechnen.

Auch für Hausfrauen, Hausmänner ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll. Betroffen von der Neuregelung der Krankenkassen sind alle, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind. Also mit großer Wahrscheinlichkeit auch Sie. Man würde kaum glauben, dass die meisten Gründe, nämlich 36% für eine Berufsunfähigkeit in der psychischen Überlastung, bzw. in erworbenen Verhaltensstörungen liegen. Nur 2% aller Fälle gehen zum Beispiel auf Unfälle zurück.




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