Leistungen der Rechtsschutzversicherung
Grundsätzlich kommt es bei der Auswahl der richtigen Versicherung und bei einem Versicherungsvergleich auf zwei wesentliche Punkte an, die Beitragshöhe und die angebotenen Leistungen.
Gerade die Leistungen unterscheiden sich unter Umständen deutlich.
Dieses trifft auch auf die Rechtsschutzversicherung zu.
Hier beinhalten die verschiedenen Angebote nicht nur unterschiedliche Leistungen, sondern man muss bei Abschluss der Rechtsschutzversicherung grundsätzlich darauf achten, welche Inhalte man auswählt, da die Rechtsschutzversicherung in verschiedene Bausteine gegliedert ist.
Es existiert kein Rechtsschutz pauschal für alle Bereiche, sondern man muss den gewünschten Bereich gezielt auswählen.
Zu den Hauptbereichen gehören der Familienrechtsschutz, Arbeitsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz und Mietrechtsschutz.
Im Allgemeinen bieten diese verschiedenen Rechtsschutzbereiche jedoch relativ gleiche Leistungen.
Die Hauptleistung dieser Risikoversicherung ist natürlich die Kostenübernahme bei eventuellen Rechtsstreitigkeiten.
Die Versicherung übernimmt hier alle Anwalts-und Gerichtskosten, unabhängig davon, ob man verklagt wurde oder aktiv eine andere Partei verklagen möchte.
Es werden nicht nur die eigenen Anwaltskosten gezahlt, sondern auch voll oder anteilig die Gegnerischen, falls man den Rechtsstreit verlieren sollte.
Neben den direkten Anwalts-und Gerichtskosten werden die im Zusammenhang mit dem Streit stehenden etwaigen Gutachter-, Volstreckungs- und Zeugenkosten ebenfalls von der Rechtsschutzversicherung übernommen.
Eine weitere Leistung ist in den meisten Fällen auch die Übernahme einer Kaution als zinsloses Darlehen, falls der Versicherte im Ausland in Haft genommen wird.
Die Rechtsschutzversicherung hat ferner die Aufgabe, den Versicherten vor ungerechtfertigten Ansprüchen einer gegnerischen Partei zu schützen und diese gegebenenfalls abzuwehren, was ebenfalls eine wichtige Leistung darstellt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass man in rechtlichen Angelegenheiten durch den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung rundum versorgt und finanziell abgesichert ist.
Dabei verlangen allerdings heutzutage die meisten Rechtsschutzversicherungen eine Selbstbeteiligung zwischen 150-300 Euro,
um die momentane Prozessflut wegen vielfachen “Kleinigkeiten” etwas einzudämmen.
